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Unglückliches Wochenende für Kahle und Schünemann

18. Mai 2008 – Ein Unglück kommt selten allein: Diese Weisheit bewahrheitete sich für das Porsche-Duo Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann bei der Sachsen-Rallye. Nach einer missglückten Reifenwahl und einem Plattfuß mit anschließender Zeitstrafe landete der Porsche 911 GT3 nur auf Platz sieben.

Image Bereits auf den ersten Prüfungen der Sachsen-Rallye zeigte sich, dass dies nicht das Wochenende von Kahle Motorsport / Hamburger Software werden sollte. Durch eine schlechte Reifenwahl belegten Matthias Kahle und Thomas Schünemann nach Ende des ersten Tages nur den siebten Rang in der DRM-Wertung.

 

Das Pech blieb den Porsche-Piloten auch am Samstag treu: Ein schleichender Plattfuß auf der ersten Prüfung des Tages kostete wertvolle Sekunden und führte durch den anschließend notwendigen Wechsel sogar zu einer Zeitstrafe von 40 Sekunden. Doch das war noch nicht alles: Durch den Reifenwechsel mussten Kahle und Schünemann den Rest des Tages hinter deutlich leistungsschwächeren Fahrzeugen wie einem Suzuki Swift starten und liefen im Rundkurs sogar auf ihre Vorderleute auf. Zudem kam das Porsche-Duo aufgrund der schlechten Startposition einmal in den Regen.

Das alles verhinderte eine Aufholjagd des sechsfachen deutschen Meister Matthias Kahle und kostete Platz fünf. In der Endabrechnung steht der Porsche 911 GT3 auf Rang sieben.

Matthias Kahle: „Bei dieser Rallye lief irgendwie alles gegen uns“, erklärt der zweifache Familienvater. „Unsere Leistung war sehr durchwachsen, wir konnten nicht an unsere gute Leistung von der Rallye Vogelsberg anknüpfen. Aber jetzt richten wir den Blick nach vorne. Bei der Eifel-Rallye wollen wir zurückschlagen und hoffentlich die Lorbeeren für unsere Arbeit ernten.“

Dr. Thomas M. Schünemann: „Natürlich sind wir mit unserem Ergebnis nicht zufrieden“, beschreibt der Hamburger Softwareunternehmer. „Es ist ärgerlich, dass wir wegen des Reifenwechsels Platz fünf verloren haben, den wir von der reinen Geschwindigkeit her erreicht hätten. Es ist eine große Herausforderung, mit einem neuen Projekt wie diesem auf Anhieb an der Spitze mitfahren zu können. Jetzt werden wir weiter hart arbeiten, um uns bei den nächsten Läufen zu steigern.“
 
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